Aktuelle Informationen von CZ-Wellmed

Eintrag vom 04.08.2026

Der OP-Tag in Tschechien – Ablauf Schritt für Schritt für Patienten aus Deutschland

Wer eine Schönheitsoperation in Tschechien plant, möchte meist sehr genau wissen: Was passiert eigentlich am OP-Tag? Wann muss ich in der Klinik sein? Wann spreche ich den Arzt? Wann finden Voruntersuchungen statt? Wie läuft die OP ab? Und wann darf ich wieder zurück nach Deutschland?
Diese Fragen sind wichtig – besonders für Patientinnen und Patienten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die für eine Brustoperation, Fettabsaugung, Bauchdeckenstraffung, Lidstraffung, Facelift, Gynäkomastie-OP oder einen anderen ästhetisch-plastischen Eingriff nach Tschechien reisen.
Ein gut geplanter OP-Tag beginnt nicht erst morgens in der Klinik. Er beginnt mit vollständigen Unterlagen, ärztlicher Vorprüfung, realistischer Reiseplanung und der Anreise am Vortag.


Das Wichtigste auf einen Blick
Bei CZ-Wellmed wird beschrieben, dass Anreise und ausführliches Arztgespräch jeweils am Vortag des vereinbarten OP-Termins erfolgen. Das ist wichtig, weil vor Ort die persönliche Untersuchung, letzte Fragen, Aufklärung und gegebenenfalls Voruntersuchungen stattfinden können.
Der NHS empfiehlt bei kosmetischen Eingriffen im Ausland, vor der Operation genau zu verstehen, was der Eingriff beinhaltet, welche Grenzen er hat, welche Alternativen bestehen und welche Risiken oder Komplikationen möglich sind.
Nach einer Schönheitsoperation im Ausland sollte die Reise nicht wie ein normaler Urlaub geplant werden. BAPRAS weist darauf hin, dass nach kosmetischen Eingriffen Ruhe wichtig ist und Patientinnen nicht direkt sonnenbaden, Alkohol trinken, schwimmen oder Wassersport machen sollten; vor dem Rückflug werden je nach Eingriff Wartezeiten empfohlen.

Schritt 1: Die Vorbereitung vor der Reise
Der OP-Tag kann nur ruhig ablaufen, wenn vor der Reise alles vollständig vorbereitet wurde.
Vorab sollten geklärt sein:
  • gewünschter Eingriff
  • aktuelle Fotos aus mehreren Perspektiven
  • Alter
  • Körpergröße
  • aktuelles Gewicht
  • relevante Vorerkrankungen
  • regelmäßig eingenommene Medikamente
  • Allergien
  • frühere Operationen
  • frühere ästhetische Eingriffe
  • bei Brustoperationen Implantatpass oder frühere OP-Unterlagen, falls vorhanden
  • gewünschter Zeitraum
  • Klinik und Termin
  • Anreise und Hotel
  • Zahlungsmodalitäten
  • notwendige Voruntersuchungen
  • Rückreise und Nachsorge
Ohne vollständige Angaben sollte kein OP-Tag verbindlich geplant werden. Gerade Medikamente, Vorerkrankungen, Blutwerte, frühere Komplikationen oder Implantatdaten können für die endgültige OP-Freigabe entscheidend sein.

Schritt 2: Anreise nach Tschechien – meist am Vortag
Bei vielen OP-Planungen erfolgt die Anreise nicht am Morgen der Operation, sondern bereits am Vortag. Das hat einen wichtigen Grund: Der Körper, die Unterlagen und die medizinische Ausgangssituation müssen vor Ort nochmals geprüft werden.
Am Vortag können stattfinden:
  • persönliche Vorstellung in der Klinik
  • Arztgespräch
  • körperliche Untersuchung
  • Besprechung der Methode
  • Aufklärung über Risiken und Grenzen
  • Klärung letzter Fragen
  • OP-Markierung oder Planungsskizze, je nach Eingriff
  • Voruntersuchungen, falls erforderlich
  • organisatorische Hinweise zum OP-Tag
CZ-Wellmed beschreibt für OP-Termine, dass Anreise und ausführliches Arztgespräch jeweils am Vortag des vereinbarten OP-Termins erfolgen.

Schritt 3: Das Arztgespräch vor Ort
Das Gespräch mit dem behandelnden Arzt ist ein zentraler Teil der OP-Planung. Auch wenn Fotos und Unterlagen bereits vorab geprüft wurden, ersetzt das nicht die persönliche Untersuchung.
Im Arztgespräch werden häufig besprochen:
  • Ausgangsbefund
  • gewünschtes Ergebnis
  • realistische Möglichkeiten
  • Schnittführung
  • Narben
  • Narkoseform
  • OP-Dauer
  • Klinikaufenthalt
  • Kompression oder Stütz-BH
  • Risiken
  • Nachsorge
  • Rückreise
  • Verhalten bei Beschwerden
Wichtig: Die endgültige Entscheidung, ob der Eingriff wie geplant durchgeführt werden kann, trifft immer die Klinik beziehungsweise der behandelnde Arzt. Wenn vor Ort medizinische Gründe gegen die OP sprechen, kann der Eingriff verschoben oder abgesagt werden.

Schritt 4: Voruntersuchungen und OP-Freigabe
Je nach Eingriff, Alter, Gesundheitszustand und Klinik können Voruntersuchungen nötig sein. Dazu können gehören:
  • Blutuntersuchung
  • Gerinnungswerte
  • EKG
  • internistische Einschätzung
  • Ultraschall
  • Mammografie oder Brustultraschall bei Brustoperationen
  • weitere Befunde bei Vorerkrankungen
Bei der Bauchstraffung beschreibt CZ-Wellmed beispielsweise, dass erforderliche Untersuchungen am Vortag des eigentlichen Operationstermins durch den operierenden Arzt stattfinden können und dabei Fragen sowie Unsicherheiten direkt mit dem Facharzt besprochen werden.
Auffällige Werte oder unklare Befunde sind kein „Formfehler“, sondern ein Sicherheitsfaktor. Wenn etwas medizinisch nicht passt, kann die Klinik den Eingriff nicht verantworten.

Schritt 5: Der Abend vor der OP
Der Abend vor der OP sollte ruhig sein. Auch wenn Sie in Prag, Pilsen, Karlsbad, Budweis, Hluboká, Tábor oder Brünn sind: Der Aufenthalt dient nicht dem Sightseeing, sondern der Vorbereitung.
Wichtig am Abend vorher:
  • Klinikhinweise genau beachten
  • Nüchternheitsregeln einhalten
  • keine spontanen Medikamente einnehmen
  • keinen Alkohol trinken
  • nicht rauchen, wenn es untersagt wurde
  • Unterlagen bereitlegen
  • bequeme Kleidung vorbereiten
  • Schmuck und Piercings entfernen, falls vorgegeben
  • Handy laden
  • Wecker stellen
  • früh schlafen gehen
Gerade bei Vollnarkose sind Nüchternheitsregeln wichtig. Diese werden von der Klinik vorgegeben und sollten unbedingt eingehalten werden.

Schritt 6: Der Morgen der Operation
Am OP-Morgen kommen Patientinnen meist nüchtern und vorbereitet in die Klinik oder sind bereits stationär aufgenommen. Der genaue Ablauf hängt vom Eingriff und von der Klinik ab.
Typisch am OP-Morgen:
  • Anmeldung oder Aufnahme
  • Kontrolle der Unterlagen
  • Wechsel in OP-Kleidung
  • Blutdruck- und Vitalzeichenkontrolle
  • letzte Rückfragen
  • Gespräch mit Pflegepersonal
  • gegebenenfalls Gespräch mit Anästhesie
  • Markierung der OP-Areale
  • Vorbereitung auf den OP-Bereich
Wichtig: Bitte keine Cremes, Bodylotion, Make-up, Nagellack oder Schmuck verwenden, wenn die Klinik dies untersagt. Bei Gesichtseingriffen, Brust-OPs oder Körperoperationen können solche Details wichtig sein.

Schritt 7: Markierung vor der OP
Vor vielen Schönheitsoperationen zeichnet der Arzt die OP-Bereiche an. Das ist besonders wichtig bei:
  • Brustvergrößerung
  • Bruststraffung
  • Brustverkleinerung
  • Implantatwechsel
  • Fettabsaugung
  • 360-Grad-Liposuktion
  • Bauchdeckenstraffung
  • Oberarmstraffung
  • Oberschenkelstraffung
  • Facelift oder Halsstraffung
Diese Markierungen helfen, Schnittführung, Symmetrie, Fettdepots, Hautüberschuss oder Straffungsbereiche im Stehen realistisch zu beurteilen. Gerade bei Brust und Körperformung ist die stehende Position oft wichtig, weil sich Gewebe im Liegen anders verhält.

Schritt 8: Narkose oder Lokalanästhesie
Nicht jede Schönheitsoperation läuft unter Vollnarkose ab. Die Narkoseform hängt von Eingriff, Umfang, Klinik, Gesundheitszustand und ärztlicher Empfehlung ab.
Möglich sind:
  • Lokalanästhesie
  • Dämmerschlaf/Sedierung
  • Vollnarkose
  • Kombinationen je nach Eingriff
Beispiele:
  • Oberlidstraffung häufig in Lokalanästhesie möglich
  • kleinere Liposuktionen teils in Lokalanästhesie möglich
  • Brustoperationen meist in Vollnarkose
  • Bauchdeckenstraffung meist in Vollnarkose
  • große 360-Grad-Liposuktion meist mit größerem Narkoseaufwand
  • Facelift je nach Methode und Klinik unterschiedlich
Die endgültige Entscheidung trifft immer die Klinik beziehungsweise die Anästhesie nach medizinischer Prüfung.

Schritt 9: Die Operation
Während der Operation ist die Patientin je nach Narkoseform schmerzfrei beziehungsweise entsprechend betäubt. Die OP-Dauer hängt stark vom Eingriff ab.
Grob gilt:
Eingriff OP-Aufwand
Oberlidstraffung meist kürzer
kleine Fettabsaugung abhängig von Areal und Methode
Brustvergrößerung mittlerer OP-Aufwand
Bruststraffung/Brustverkleinerung meist umfangreicher
Bauchdeckenstraffung größerer Eingriff
360-Grad-Liposuktion größerer Bodyforming-Eingriff
Facelift/Halsstraffung je nach Technik umfangreicher
Kombinationseingriffe deutlich längere Planung und Erholung
Wichtig: Länger bedeutet nicht automatisch besser. Entscheidend ist, dass Umfang, Sicherheit, Narkose und Nachsorge zusammenpassen.

Schritt 10: Aufwachphase nach der OP
Nach der Operation kommen Patientinnen je nach Klinik und Eingriff in den Aufwachbereich oder direkt in ein Überwachungszimmer. In dieser Phase wird kontrolliert, wie Kreislauf, Atmung, Schmerzen und Wundbereiche reagieren.
Typisch nach dem Aufwachen:
  • Müdigkeit
  • Frösteln
  • Druckgefühl
  • Schmerzen oder Brennen
  • Schwellung
  • Verband oder Kompression
  • Stütz-BH oder Mieder
  • Drainagen, je nach Eingriff
  • Durstgefühl
  • eingeschränkte Beweglichkeit
  • emotionale Reaktion oder Erleichterung
Das Pflegepersonal überwacht die erste Phase. Schmerzmedikation und weitere Maßnahmen erfolgen nach Klinikvorgabe.

Schritt 11: Erste Stunden nach der OP
Die ersten Stunden nach der OP dienen der Stabilisierung. Patientinnen sollten nicht versuchen, zu schnell aufzustehen oder sich selbst zu belasten.
Wichtig in den ersten Stunden:
  • ruhig liegen
  • Hilfe beim Aufstehen nutzen
  • nicht allein zur Toilette gehen, wenn Kreislauf unsicher ist
  • Schmerzmittel nur nach Vorgabe einnehmen
  • Kompression nicht eigenmächtig entfernen
  • Drainagen nicht ziehen oder bewegen
  • Wundbereiche nicht kontrollieren oder öffnen
  • ausreichend trinken, sobald erlaubt
  • Pflegehinweise beachten
Nach Vollnarkose kann Übelkeit, Müdigkeit oder Benommenheit auftreten. Das ist nicht ungewöhnlich, sollte aber dem Personal mitgeteilt werden.

Schritt 12: Ambulant oder stationär?
Nicht jede OP erfordert eine Übernachtung in der Klinik. Kleinere Eingriffe können ambulant erfolgen, größere Eingriffe benötigen meist stationäre Überwachung.
Häufig eher ambulant möglich
  • Oberlidstraffung
  • kleinere Unterlidkorrektur
  • kleine lokale Fettabsaugung
  • kleinere Korrekturen
Häufig eher stationär
  • Brustvergrößerung
  • Bruststraffung
  • Brustverkleinerung
  • Bauchdeckenstraffung
  • große Fettabsaugung
  • 360-Grad-Liposuktion
  • Facelift/Halsstraffung
  • Kombinationseingriffe
Die genaue Entscheidung hängt vom Eingriff, Gesundheitszustand, Klinikstandard und Verlauf ab.

Schritt 13: Die erste Nacht
Die erste Nacht nach einer größeren Schönheitsoperation ist häufig ungewohnt. Patientinnen spüren Schwellung, Druck, Spannung oder Schmerzen. Schlaf ist oft unterbrochen.
Typisch in der ersten Nacht:
  • ungewohnte Schlafposition
  • Druck durch Kompression
  • eingeschränkte Bewegung
  • Schmerzen beim Aufstehen
  • Hilfe beim Toilettengang
  • Kontrolle durch Klinikpersonal
  • Medikamente nach Plan
  • Drainagen oder Verbandkontrollen
  • Unsicherheit beim Blick auf den Körper
Wichtig ist: Das Ergebnis sollte nicht am ersten Tag bewertet werden. Schwellung, Blutergüsse und Verbände verfälschen den ersten Eindruck stark.

Schritt 14: Kontrolle nach der OP
Vor der Entlassung oder Rückreise findet je nach Eingriff eine Kontrolle statt. Dabei werden Verband, Wunden, Kompression, Kreislauf und allgemeiner Zustand geprüft.
Dabei werden häufig besprochen:
  • Wundpflege
  • Duschen
  • Pflaster
  • Kompression
  • Stütz-BH
  • Schlafposition
  • Medikamente
  • Thromboseprophylaxe, falls verordnet
  • Bewegung
  • Sportpause
  • Arbeitsfähigkeit
  • Rückreise
  • Warnzeichen
  • Kontakt bei Beschwerden
Patientinnen sollten diese Hinweise schriftlich aufbewahren und bei Unsicherheiten sofort nachfragen.

Schritt 15: Rückreise nach Deutschland
Die Rückreise sollte nicht zu früh und nicht zu knapp geplant werden. Eine längere Autofahrt, Bahnfahrt oder ein Flug ist nach einer OP deutlich belastender als im normalen Zustand.
BAPRAS empfiehlt, vor einem Rückflug je nach Eingriff Wartezeiten einzuplanen – etwa 5 bis 7 Tage nach Eingriffen wie Brustoperationen oder Fettabsaugungen und 7 bis 10 Tage nach Gesichtseingriffen oder Bauchdeckenstraffungen.
Für die Rückreise wichtig:
  • nicht selbst fahren nach Vollnarkose oder größerem Eingriff
  • Begleitperson einplanen
  • bequeme Kleidung tragen
  • Kompression korrekt tragen
  • keine schweren Taschen heben
  • regelmäßig Pausen machen
  • ausreichend trinken
  • Entlassungsunterlagen mitnehmen
  • Telefonnummern der Klinik bereithalten
  • bei Beschwerden nicht „durchhalten“
Die Rückreise ist Teil der Nachsorge – nicht nur der Heimweg.

Was Patienten aus Deutschland besonders beachten sollten
Für Patientinnen und Patienten aus Deutschland ist die OP in Tschechien oft gut planbar. Trotzdem gibt es einige Punkte, die häufig unterschätzt werden.
Wichtig sind:
  • Anreise am Vortag einplanen
  • keine knappe Ankunft am OP-Tag
  • Hotel oder Kliniknähe sinnvoll wählen
  • gültige Ausweisdokumente mitnehmen
  • Unterlagen ausgedruckt oder digital bereithalten
  • Medikamentenliste mitnehmen
  • Befunde mitnehmen
  • Begleitperson bei größeren OPs organisieren
  • Rückreise nicht direkt nach OP planen
  • Nachsorge zu Hause vorbereiten
  • Hausarzt/Facharzt in Deutschland bei Auffälligkeiten einbeziehen
CZ-Wellmed unterstützt organisatorisch bei Terminplanung, Kommunikation und Weiterleitung von Fragen. Die medizinische Entscheidung, Behandlung und Nachsorge liegen immer bei Klinik und Arzt.

Was am OP-Tag nicht passieren sollte
Bitte vermeiden:
  • zu spät anreisen
  • nüchtern-Regeln ignorieren
  • Medikamente eigenständig verändern
  • Vorerkrankungen verschweigen
  • spontan zusätzliche Eingriffe verlangen
  • Alkohol am Vorabend
  • Rauchen entgegen ärztlicher Vorgabe
  • Schmuck oder Piercings nicht entfernen
  • Make-up trotz Verbot
  • allein schwere Koffer tragen
  • direkt nach der OP Rückreise erzwingen
  • Warnzeichen verharmlosen
Eine Schönheitsoperation braucht Ruhe, Ehrlichkeit und medizinische Sicherheit – nicht Zeitdruck.

Wenn die OP vor Ort nicht stattfinden kann
Auch wenn das enttäuschend ist: Eine OP kann vor Ort verschoben oder abgesagt werden, wenn medizinische Gründe dagegen sprechen.
Mögliche Gründe:
  • auffällige Blutwerte
  • Infekt
  • Fieber
  • nicht angegebene Medikamente
  • erhöhter Blutdruck
  • unklare Vorerkrankungen
  • ungeeigneter Befund
  • zu hohes OP-Risiko
  • falsche Erwartung
  • fehlende Unterlagen
  • Nichteinhaltung von Nüchternheitsregeln
Ein ärztliches Nein ist kein organisatorisches Problem, sondern eine medizinische Sicherheitsentscheidung.

Warnzeichen nach der OP
Nach der OP sollten Patientinnen wissen, wann sie nicht abwarten dürfen.
Bitte sofort ärztlich abklären lassen bei:
  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • zunehmenden starken Schmerzen
  • starker Rötung
  • Überwärmung
  • auffälligem Wundsekret
  • unangenehmem Geruch
  • Blutung
  • Atemnot
  • Brustschmerzen
  • einseitiger Beinschwellung
  • Kreislaufzusammenbruch
  • plötzlicher deutlicher Verschlechterung
Bei akuten Beschwerden gilt: Klinik, Arzt, ärztlicher Notdienst oder Rettungsdienst kontaktieren. Fotos und WhatsApp-Nachrichten ersetzen keine Notfallversorgung.

Häufige Fragen zum OP-Tag in Tschechien
Muss ich am Vortag anreisen?
In vielen CZ-Wellmed-Planungen ja. CZ-Wellmed beschreibt, dass Anreise und ausführliches Arztgespräch jeweils am Vortag des vereinbarten OP-Termins erfolgen.
Was passiert am Vortag der OP?
Meist finden Arztgespräch, Untersuchung, Aufklärung, letzte Fragen und je nach Eingriff Voruntersuchungen statt. Erst danach kann die finale OP-Freigabe erfolgen.
Wann erfahre ich die genaue Uhrzeit der OP?
Die genaue Uhrzeit wird je nach Klinikablauf meist kurzfristig bestätigt. OP-Pläne können sich durch medizinische oder organisatorische Gründe ändern.
Darf ich am OP-Morgen essen oder trinken?
Das hängt von Narkoseform und Klinikvorgabe ab. Nüchternheitsregeln müssen unbedingt eingehalten werden.
Muss ich alle Medikamente angeben?
Ja. Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel, Blutverdünner, Hormonpräparate und relevante Erkrankungen müssen vollständig angegeben werden. Nichts sollte eigenständig abgesetzt werden.
Wird am OP-Tag nochmals untersucht?
Ja, vor der endgültigen Durchführung erfolgt in der Regel eine persönliche Prüfung. Fotos und Vorab-Einschätzung ersetzen keine Untersuchung vor Ort.
Kann die OP vor Ort abgesagt werden?
Ja. Wenn medizinische Gründe dagegen sprechen, kann die Klinik die OP verschieben oder absagen. Sicherheit geht immer vor Terminwunsch.
Wie lange bleibe ich nach der OP in der Klinik?
Das hängt vom Eingriff ab. Kleinere Eingriffe können ambulant sein, größere Operationen wie Brust-OP, Bauchdeckenstraffung oder größere Fettabsaugung benötigen häufig stationäre Überwachung.
Darf ich nach der OP selbst nach Deutschland fahren?
Nach Vollnarkose oder größerem Eingriff sollte nicht selbst gefahren werden. Eine Begleitperson und Pausen sind wichtig.
Wann darf ich zurückreisen?
Das entscheidet die Klinik nach Eingriff und Verlauf. BAPRAS nennt vor Rückflügen je nach Eingriff Wartezeiten von mehreren Tagen, etwa 5 bis 7 Tage nach Brustoperationen oder Fettabsaugungen und 7 bis 10 Tage nach Gesichtseingriffen oder Bauchdeckenstraffungen.
Darf ich nach der OP Prag ansehen oder Urlaub machen?
Nach der OP stehen Ruhe und Heilung im Vordergrund. Der NHS und BAPRAS raten nach kosmetischen Eingriffen im Ausland von Sonne, Alkohol, Sightseeing, Schwimmen und Wassersport direkt nach der OP ab.
Wer ist nach der OP zuständig?
Die medizinische Verantwortung liegt bei der Klinik beziehungsweise dem behandelnden Arzt. CZ-Wellmed unterstützt organisatorisch bei Kommunikation und Weiterleitung von Fragen.

Was Sie für Ihren OP-Tag wissen sollten
Der OP-Tag in Tschechien läuft am besten, wenn er nicht als einzelner Termin, sondern als Teil eines vollständigen Behandlungsablaufs verstanden wird: Vorbereitung, Anreise, Arztgespräch, Untersuchung, OP, Überwachung, Kontrolle, Rückreise und Nachsorge gehören zusammen.
Für Patientinnen und Patienten aus Deutschland ist besonders wichtig: nicht zu knapp planen, ehrlich alle Gesundheitsangaben machen, alle Unterlagen mitbringen, Rückreise realistisch organisieren und nach der OP wirklich Ruhe einhalten.
Ein gut geplanter OP-Tag bedeutet nicht nur, pünktlich in der Klinik zu sein. Er bedeutet, medizinisch vorbereitet, organisatorisch abgesichert und mental realistisch eingestellt zu sein.

Beratung und nächste Schritte
Sie möchten eine Schönheitsoperation in Tschechien planen und den Ablauf rund um Ihren OP-Tag besser verstehen?
Senden Sie uns gerne Ihre Anfrage mit gewünschtem Eingriff, aktuellen Fotos aus mehreren Perspektiven, Gesundheitsangaben, Medikamentenliste und bevorzugtem Zeitraum. Wir prüfen anschließend gemeinsam, welche Klinik, welcher Ablauf und welche Vorbereitung realistisch zu Ihrer Situation passen.
 
Ihre Kundenberater:innen bei CZ-Wellmed:

  • Natalie Plitt
  • Lilly Plitt
  • Christoph Pach

nehmen sich Zeit für Ihre Fragen, Wünsche und Bedenken – und begleiten Sie Schritt für Schritt:
von der ersten Kontaktaufnahme über die individuelle Planung bis hin zur Nachbetreuung nach Ihrer Rückkehr.

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