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Eintrag vom 05.01.2012

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten einer Brust-OP bei einer Geschlechtsumwandlung?

Carmen ist 52 Jahre alt und lebt seit einigen Jahren in eine glücklichen Beziehung mit ihrer Partnerin Sylivia. Carmen ist allerdings nicht von Geburt an weiblich - zumindsest nicht biologisch. Vor drei Jahren hat sie mit der Einnahme von Hormonpräparaten begonnen und so den Weg zur vollständigen Geschlechtsumwandlung eingeschlagen.
Nun ist der Zeitpunkt gekommen durch ästhtische Operationen den entscheidenden und abschließenden Schritt zu wagen. Carmen wird sich Mitte Januar in Essen einer sogenannten geschlechtsangleichenden OP unterziehen, welche in zwei Eingriffe unterteilt ist. Während dieser Oparationen wird eine weibliche Brust aufgebaut und die Genitalien um geformt. Die Hormontherapie führte schon zu einem höheren Östrogenspiegel und juristisch ist Carmen schon längst als "Frau" geführt.
Probleme gibt es bilslang nur mit der Krankenkasse, die sich weigert die Kosten für die Brust-OP zu übernehmen. Beide Seiten haben überzeugende Argumente. Die Krankenkasse erklärt, des keine Erkrankung vorliege und Carmen daher, wie jede ander Frau, selbt  für die Operation aufkommen  müsse. Carmen argumentiert mit ihrer psychischen Verfasstheit als Transfrau, bei der das weibliche Geschlechtsmerkmal von übergeordneter Wchtigkeit sei. Außerdem könne sie belegen es drei Jahre mittels Hormone schon versucht zu haben, den Brustumfang zu erhöhen - mit mäßigem Erfolg in ihrem Falle.
Zu bemerken ist, dass Männer, die sich sich zu Frauen operieren lassen, die Brustamputation nicht selbst tragen müssen. Die Krankenkasse lieferte noch eine etwas seltsames  Argument hinter her; das hagere Kulzt-Model der 60er Jahre "Twiggy" hätte ja auch kleine Brüste gehabt ... nun ja.

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